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Projekte

Ebbe und Flut von Bibliothek und Museum

’t Dok Stadskanaal

In Stadskanaal ist ein zeitgemäßer Dritter Ort entstanden, an dem Bibliothek und Museum ineinander übergehen. In einem durchgehenden Raum verbinden sich Wissen, Kulturerbe und Begegnung zu einer selbstverständlichen Einheit. Ein warmes, einladendes Interieur empfängt Besucher*innen aller Generationen. Hier können sie sich wiederfinden, neue Geschichten entdecken und einen Moment innehalten.

Auftraggeber
Biblionet Groningen
Bibliotheek Stadskanaal

Ort
Stadskanaal, NL

Partners
XPEX Experience Experts

Umfang
1.700 m2

Status
Realized

Ansatz
Imagine
Navigate
Position
Artify
Construct

Disziplin
Interior
Participation
Research

Typologie
Cafe
Library
Museum
Office

Partners
XPEX Experience Experts

why

Zusammenziehen und an einem Strang ziehen

Die Bibliothek Stadskanaal und das ehemalige Streekhistorisch Centrum – heute Museum van de Streek – arbeiteten bereits seit Jahren regelmäßig zusammen. Auf dieser gemeinsamen Basis beschlossen sie, den Schritt zu einem gemeinsamen Zuhause zu wagen. Nicht als zwei Organisationen nebeneinander, sondern als ein Ort mit einer gemeinsamen Bedeutung für die Gemeinde.

Für das Museum bedeutete dies den Umzug von einem veralteten Standort in ein geräumigeres und zukunftsorientiertes Zuhause im Gebäude der Bibliothek. Die zentrale Frage war, wie diese Zusammenführung zu einem Ort werden konnte, an dem sich Bewohner*innen wirklich zuhause fühlen und wo Geschichte, Wissen und Entwicklung ganz natürlich zusammenkommen.

„Es ist besonders, an einem Ort zu arbeiten, an dem Bibliothek und Museum ineinander übergehen und gemeinsam eine neue Geschichte erzählen."

Kaylee includi
Kaylee Hartman
Interior Designer, includi

„Bibliothek und Museum unter einem Dach vereint – hier werden die Geschichten von gestern, heute und morgen im Zusammenspiel erzählt. Einzigartig für Groningen und hoffentlich eine Inspiration für andere Gemeinden!"

Rachel van den Hoogen
Direktorin Biblionet Groningen
how

Den Kern ans Licht bringen

Die Herausforderung lag nicht nur in der Verbindung von Funktionen und Quadratmetern, sondern vor allem im Finden einer gemeinsamen Identität. Wie schafft man eine Symbiose zwischen der Bibliothek und dem Museum, ohne dass das eine das andere räumlich oder inhaltlich übertönt? Was soll dieser Ort für die Einwohner*innen von Stadskanaal bedeuten? Und wie macht man das im Raum spürbar?

Gemeinsam mit Mitarbeitenden, Nutzenden und unserem Projektpartner XPEX Experience Experts haben wir untersucht, was der Kern dieses neuen Ortes sein sollte.Während Design-Workshops mit dem Bibliotheks- und Museumsteam und durch Befragungen von Besucher*innen aller Altersgruppen wurde deutlich, was Menschen brauchen, um sich willkommen zu fühlen. Mit Kartenspielen, Gesprächen und Co-Kreationssessions entstand ein Einblick in die Zusammenhänge zwischen den Funktionen und in die Geschichten, die hier erzählt werden sollen.

All diese Erkenntnisse wurden in räumliche Entscheidungen übersetzt: erkennbare Zonen, die Ruhe und Begegnung unterstützen, Orte, an denen die regionale Geschichte spürbar ist, und Räume, die zur Nutzung und Veränderung einladen. Bibliothek und Museum sind dabei bewusst in einem durchgehenden Raum miteinander verwoben. Die  Museumserfahrung, komplett mit historisch immersiven Einheiten, wurde darin von XPEX Experience Experts gestaltet. Diese Einheiten sind eine Reihe von Erzählungsstellen, die über die gesamte Bibliothek verteilt sind und die Geschichte der Region vermitteln. 

what

Offen und in Bewegung

Das Ergebnis ist ein zugängliches Wohnzimmer und ein Dritter Ort, um anzulegen und dann bereichert weiterzuziehen. Durch eine clevere Neuaufteilung des bestehenden Raums und klare Sichtachsen fließen Bibliothek und Museum nahtlos ineinander über. Besucher*innen können hier lesen, lernen, sich begegnen und über Vergangenheit und Zukunft reflektieren. Zwischen Sammlung, Kulturerbe und Aktivitäten gibt es nun eine natürliche Verbindung. 

 

Die warme, vielschichtige Einrichtung unterstützt diese Nutzung. Erkennbare Zonen, sorgfältig gewählte Farben sowie wiederverwendete Materialien verleihen dem Ort eine eigene Identität. Orange- und Rosetöne wurden für die Bibliothek gewählt und Blautöne für das Museum. Maßgefertigte Möbel und spielerisch integrierte museale Elemente machen die Geschichte der Region im alltäglichen Gebrauch sichtbar. Mit der Wiedereröffnung entstand auch der Name: ‘t Dok. Offen und in Bewegung. Dies ist ein Ort, an dem Generationen sich begegnen, Geschichte greifbar wird und alte und neue Geschichten sich gegenseitig bereichern.

„Die Geschichte von Kanaalstreek besteht aus vielen Erzählungen. Indem man sie in Erlebnisse übersetzt, entstehen Orte, an denen Geschichte greifbar wird.“

Sander Rutjens
Projektleiter XPEX Experience Experts

„Wir wollten ein niedrigschwelliges, offenes und wiedererkennbares Museum für alle sein – unabhängig von Bildungsniveau, Alter, finanziellen Mitteln oder Herkunft. Gemeinsam mit der Bibliothek erzählen wir unsere Geschichten: von, für und über die Menschen, die unsere dynamische Region zu dem gemacht haben, was sie heute ist.“

Helen Kämink
Direktorin Museum van de Streek
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