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Einblicke

Dritte Orte Weltweit: #1

Bei includi engagieren wir uns für die Entwicklung und Schaffung integrativer Dritter Orte für jedermann. Wir nennen es das 3RD4ALL-Prinzip. Die Idee von Räumen, die soziale Inklusivität fördern, findet weltweit zunehmend Anklang. Natürlich sind wir auch selbst häufige Nutzer von Orten, die nach dem 3RD4ALL-Prinzip gestaltet sind. In dieser neuen Blogserie teilen wir daher unsere favorisierten Dritten Orte mit Ihnen. Bühne frei für den ersten Teil:

Das ‚House of Stories‘ in Hongkong

In der sehr dicht bebauten chinesischen Stadt Hongkong dient das Museum House of Stories, ehemals ‚Wanchai Livelihood Place‘ genannt, als typischer Dritter Ort. Bei diesem Ort handelt es sich um den absoluten Favoriten der Innenarchitektin Eunice Ma von includi. Sie hat dazu Folgendes zu sagen: „Der Ort ist ein Musterbeispiel für Gemeinschaftsbildung und Nutzerbeteiligung. Die Einheimischen werden aktiv einbezogen und ermutigt, ihre eigenen Hintergründe einzubringen – durch Programmierkurse, Vorträge, Nachbarschaftstouren, Feste und sogar Museumsausstellungen. Diese Art von Nutzerbeteiligung und Gemeinschaftsgefühl bilden die Grundlage für den Erfolg des Projekts.“

Das blaue monumentale Gebäude des Hongkonger ‚House of Stories‘ wurde von einem gemischt genutzten Gebäude mit Wohn- und Geschäftseinheiten in ein Museum umgewandelt. Das Nutzungsprogramm richtet sich an ebendiesem Grundcharakter des Gebäudes aus. Die Nutzung der Flächen besteht aus zwei Teilen: einer Ausstellung und einem Makerspace. Darüber hinaus wird ein multifunktionaler Innenhof für kulturelle Veranstaltungen genutzt. Die Inneneinrichtung wurde von der Nutzercommunity und den im Obergeschoss ansässigen Künstlern gemeinsam gestaltet. Die leuchtenden Farben verleihen dem Gebäude einen hohen Wiedererkennungswert. Es ist ein waschechter Dritter Ort, der von den Nutzern und der lokalen Community selbst geschaffen wurde.

ORKZ Groningen

In der Stadt Groningen (Niederlande) steht das ‚Oude Rooms Katholiek Ziekenhuis‘, meist bekannt als ORKZ. Dieses beeindruckende monumentale Gebäude ist ein ehemaliges Krankenhaus. In den späten 1970er Jahren sollte es abgerissen werden, doch eine große Gruppe von Hausbesetzern verhinderte dies erfolgreich. Mitte der 1980er Jahre entwickelte es sich zu einem erfolgreich selbstverwalteten Wohn- und Arbeitsgebäude mit eigenem Vorstand, Instandhaltungsausschuss und technischem Dienst.

Unser Grafikdesigner Sjoerd Rekker wohnte bis vor kurzem im ORKZ und ist ein großer Fan dieses Community-Hauses für jedermann. „Nicht nur die 250 Bewohner, sondern auch viele Menschen aus der Nachbarschaft nutzen diesen Ort täglich. Das kulturelle Angebot im ORKZ ist großartig. Es gibt ein Kino, eine Kneipe, einen Konzertsaal und einen Ausstellungsraum, in dem Künstler ihre Werke kostenlos ausstellen können. Im Tagescafé ist jeder willkommen, egal ob Sie etwas bestellen oder nicht. Es gibt Zeitungen, Spiele und einen Billardtisch. Die Getränke sind preisgünstig, denn Profit steht hier nicht im Vordergrund. Das ORKZ beherbergt auch eine Gaststätte, einen kleinen Laden mit Bioprodukten und einen Geschenkeladen. Ja, es ist tatsächlich eine unabhängige kleine Community, aber eine, an der jeder teilhaben kann!

"Das orkz ist eine unabhängige kleine community, aber eine, an der jeder teilhaben kann!"

Sjoerd Rekker
includi
Groningen

Innerhalb von ORKZ

  • ORKZ – Credits: ORKZ Wikipedia

  • Bios des ORKZ – Credits: ORKZbios

  • Tagescafé des ORKZ – Credits: ORKZ Facebook pag

Raw-Gelände Berlin

Der Berliner Stadtteil Friedrichshain war in der Vergangenheit oft das Epizentrum großer Krawalle zwischen Hausbesetzern und der Polizei nach dem Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989. Heute hingegen haben vegane Cafés und hippe Boutiquen die Hausbesetzer weitgehend verdrängt, doch das Viertel hat sich seinen rauen, zerlumpten Charakter bewahrt. Hier finden Sie auch den legendären Techno-Club Berghain und den Kulturkomplex RAW-Gelände, der auf einem ehemaligen Industriegelände aus DDR-Zeiten angesiedelt ist und seinen Besuchern ein alternatives Ambiente bietet. Hier gibt es Clubs, kleine Lokale, Terrassen, Märkte und natürlich jede Menge Straßenkunst.

Tessa Wennink, Innenarchitektin bei includi, sagt: „Ich habe das RAW-Gelände nur einmal kurz für meine Arbeit besucht, aber die Atmosphäre dort werde ich nie vergessen. Es ist eine Art Open-Air-Kulturzentrum. Es hat einen sehr nahbaren Charakter und ist bis jetzt der zugänglichste Ort, an dem ich je gewesen bin. Jeder darf sich dort aufhalten, man kann einfach sein, wer man ist. Alles macht einen wunderbar ungezwungenen und freien Eindruck. Der Ort strotzt nur so vor kulturellen Extravaganzen und fühlt sich wirklich an wie ein zweites Zuhause!”

Tipp: Besuchen Sie im Dezember den alternativen Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände in Berlin. Wer die Vorweihnachtszeit mit mittelalterlichem Flair genießen möchte, kann hier handgefertigte Arbeiten von Schmieden, Holzschnitzern, Töpfern und anderen Kunsthandwerkern erwerben.

RAW Berlin

Ein zugänglicher Charakter

  • Cassiopeia Nightclub RAW Berlin – Credits: Tine Volpert

  • Kletterwand RAW Berlin – Credits: Tessa Wennink/includi

  • Konzert RAW, Berlin – Credits: Montecruz Foto

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