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Erinnerung braucht raum

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung in der Mitte Berlins ist ein sichtbares Zeichen für die Erinnerung und das Gedenken an Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart. Wie ermutigt man die Besucher*innen, an einem Ort so voller Eindrücke länger zu verweilen und ins Gespräch zu kommen? Indem man der Einrichtung der Innenbibliothek und des Zeugnisarchivs die Seele eines dritten Ortes verleiht.

Auftraggeber
Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Ort
Berlin, DE

Umfang
1.200 m²

Status
Realisiert

Why

Besinnung hat keine Eile nötig

Mit der Einrichtung des Dokumentationszentrums Flucht, Vertreibung, Versöhnung im Jahr 2021 sollte nicht nur Raum für die Erinnerung und das Gedenken an die Vergangenheit geschaffen, sondern auch der Diskurs über aktuelle Ereignisse angeregt werden. Die Stiftung suchte nach Lösungen, um diesen neuen Wissensstandort als einladenden, offenen Ort für verschiedenste Zielgruppen aufzubauen. Das engagierte Team hinter der Stiftung legt großen Wert auf Reflexion. Nach dem Stöbern in Büchern und persönlichen Berichten während des Rundgangs durch die Ausstellung sollten Besucher*innen die Gelegenheit haben, in der Bibliothek zu verweilen und das Erfahrene zu verarbeiten.

"Bei der Gestaltung des Innenraums lag unser Fokus darauf, dem Publikum Möglichkeiten zu bieten, das Erlebte zu reflektieren und zu verarbeiten."

Aat Vos
includi
How

Einladung zum Gespräch

Mit diesem Ziel vor Augen haben wir das Team der Stiftung in einem mehrtägigen Workshop begleitet. Im Mittelpunkt standen dabei das Erlebnis der Besucher*innen, die gemeinsame Aufarbeitung von Geschichte und der Respekt vor den Perspektiven  anderer. Dies sollte sich in der Gestaltung des Ortes widerspiegeln. Ein wichtiges Ergebnis des Workshops war das Versprechen, welches die Bibliothek und Zeitzeugenarchiv zukünftig als Dritter Ort einlösen soll: Wissen zu kontextualisieren und zu einem Gespräch darüber einzuladen.

Natürliche Materialien

Komfortable Sofas

Ein natürliches Material wie Leder erinnert uns daran, dass manche Momente sichtbare Spuren hinterlassen.

What

Zeichen hinterlassen

Im vorgelagerten Wandelgang laden intime und gemütliche Sitzkokons die Besuchenden in die Bibliothek ein – so wirkt der neue Dritte Ort bereits von Weitem in die Ausstellungsräume des Zentrums hinein. Markantes Design-Detail: Geografische Koordinaten von Orten, die zu unterschiedlichen Zeiten Schauplatz von Zwangsmigration waren, sind am Rahmen der Kokons erkennbar. Konfrontativ, aber zugänglich.

Neben komfortablen Sitzgelegenheiten bietet jeder Kokon auch eine Medienstation: Je eine Landkarte auf Augenhöhe und auditive Eindrücke bringen den Besucher*innen  durch Flucht und Vertreibung geprägte Lebensgeschichten näher.

In der Bibliothek gibt es verschiedene Möglichkeiten sich zu setzen, zur Ruhe zu kommen und über die Bedeutung von Erinnerungen zu reflektieren. In der Mitte der Bibliothek entsteht zudem ein Treff- und Informationspunkt mit großem Gemeinschaftstisch. Dieser zentrale Bereich wird flankiert von Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen mit kleiner Kaffeetheke. Auch an der Fensterfront sind attraktive Arbeitsplätze eingerichtet. Hier kann jede*r Besucher*in einen Platz finden zum Lesen, Recherchieren und Reflektieren. Bei der Gestaltung der Kokons und vieler Sitzmöbel findet Leder Anwendung, denn das natürliche Material erinnert daran, dass es Momente im Leben gibt, die sichtbare Spuren hinterlassen.

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